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Übersetzungshilfe:

Noch so eine Befindlichkeit des Norddeutschen: »Döschig «, wohl abgeleitet von dem plattdeutschen Wort für Mähdrescher: Meihdöscher. Und in der Tat fühlt man sich irgendwie total staubig im Kopf, vernebelt und kaum in der Lage, etwas Vernünftiges zustande zu bringen.

Nachtrag: Da lag ich falsch mit meiner Interpretation: Das Wort ist viel älter als der Mähdrescher, es wird abgeleitet vöm Dösch, dem Dorsch, einem Fisch. Wer dumm aus der Wäsche geschaut hat, dessen Kopf sah aus wie der Kopf eines toten Fisches, eben ein dummer Gesichtsausdruck. Und da der Dorsch ein sehr häufig vokommender Fisch war und jedermann wusste, wie er aussieht, hat man diesen zum Vergleich genommen . (Danke an Jens Latendorf)

Ik bün vundaag döschig, krieg nix op de Reeg, kanns vergeten. As wenn de Stuuv vun `t Meihdöschen in mien Kopp rümnebelt.